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Konzept: Hermann Heisig

von & mit: Elpida Orfanidou, Pieter Ampe, Jessica Batut, Alma Toaspern, Hermann Heisig

Musik: Kassem Mosse

Bühne & Kostüme: Marie Gerstenberger

Lichtdesign: Thomas Achtner

Produktionsmanagement: Susanne Ogan

Produktion: Hermann Heisig in Koproduktion mit Schauspiel Leipzig und HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden. Gefördert aus Mitteln des Fonds Darstellende Künste und der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen

Im Kontext der Lebensreformbewegung begründete der Schweizer Komponist und Musikpädagoge Émile Jaques-Dalcroze zu Beginn des 20. Jahrhunderts die rhythmisch-musikalische Erziehung als eine Methode, Musik körperlich darzustellen. Dieser Ansatz war Teil eines umfassenden Gesellschaftsentwurfes, ein sozialutopisches Experiment, geschaffen aus einer Suche nach dem neuen Menschen.

„Slave to the rhythm“ ist der Versuch einer körperlichen Annäherung an Dalcrozes’ Methode, um das der Rhythmischen Gymnastik innewohnende utopische Potenzial von heute aus zu untersuchen. Begleitet durch einen Korg Poly 800 Synthesizer sowie zur Musik von Kassem Mosse entsteht eine Landschaft ineinander verschränkter rhythmischer Konstellationen, ein absurder Parcours.